Kryptopyrrolurie
Bei der Kryptopyrrolurie handelt es sich um eine Störung im Hämoglobinstoffwechsels, bei dem physiologisch Pyrrole entstehen. Das sind Abbauprodukte des Körpers, die über bzw. mit den Gallensäuren ausgeschieden werden.

Die Pyrrole werden üblicherweise an Gallensäure gebunden und mit dem Stuhl ausgeschieden. Bei der Kryptopyrrolurie ist es anders. Hier findet die Ausscheidung über den Urin statt. Durch eine Stoffwechselstörung verbindet sich das Pyrrol mit Vitamin B6 und Zink anstatt mit den Gallensäure. Als Endprodukt entsteht das Kryptopyrrol. Dies führt zu einem starken Vitamin B6 und Zinkmangel. Zudem belasten die Krytopyrrole sehr stark die Leber, was zu weiteren Stoffwechselentgleisungen führen kann.
Kryptopyrrol-Kinder verhalten sich ähnlich wie ADS-Kinder, ständig leben sie im Chaos und sorgen für Unruhe. Besondere Begabungen sind keine Seltenheit, Stresssituationen sind sie jedoch nicht gewachsen.
Mögliche Symptome aufgrund des ausgeprägten Vitamin B6- und Zinkmangels
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Kryptopyrrolurie und ADS/ADHS zeigen eine starke Ähnlichkeit in ihren Symptomen vor allem in den geistigen und seelischen Symptomen. Die Kryptopyrrolurie zeigt unter Stress eine Verstärkung der Symptome, dies artet häufig in chaotischem Verhalten und/oder Angstempfinden aus, das gleiche gilt jedoch auch für ADS-Kinder.
Diagnose

Die Diagnose der Kryptopyrrolurie erfolgt durch eine Untersuchung des Morgenurins.
Therapie
Die Behandlung ist abhängig von den Symptomen und der Höhe des Kryptopyrrolwertes. Der Wert sollte 15mcg/dl nicht übersteigen. Ist dies doch der Fall ist eine Behandlung notwendig. In manchen Fällen reicht eine Nahrungsumstellung aus. Oft ist jedoch nötig die fehlenden Vitamine und Mineralstoffe über Nahrungsergänzung zuzuführen.
Yvonne Müller
Heilpraktikerin
NAET - Therapeutin
Ilmstr. 3
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Naturheilpraxis Pfaffenhofen an der Ilm
